Chronische Schulterschmerzen

Das Impingement-Syndrom macht sich bemerkbar durch starke, oft auch nachts auftretende Schmerzen, die durch eine Verengung des Raums unter dem Schulterdach verursacht werden. Verstärkt werden kann das Syndrom durch Verschleißerscheinungen der Sehnen oder entzündliche Veränderungen des Schultergelenks.
 
Die Schmerzen werden hauptsächlich beim Bewegen der Arme zur Seite oder nach oben empfunden, aber auch bei direktem Druck z. B. beim Liegen auf der betroffenen Seite. Eine schmerzbedingte Schonhaltung kann zu einer weiteren Bewegungseinschränkung im betroffenen Schultergelenk führen.
 
Bei der Tendinosis calcarea befinden sich röntgenologisch nachweisbare Kalkdepots in den Sehnenansätzen der Schultermuskeln. Diese können dazu führen, dass Schmerzen auftreten. Es ist noch nicht vollständig geklärt, inwiefern die Schmerzen durch die Kalkdepots verursacht werden.
 
Oft reichen konventionelle Therapien nicht aus, um chronische Schulterschmerzen erfolgreich zu behandeln. Den betroffenen Patienten kann jedoch häufig mit der Extrakorporalen Stoßwellen-Therapie geholfen werden.
 
Besonders wichtig ist dabei, dass neben der schmerzlindernden ESWT auch krankengymnastische Übungen durchgeführt werden. Diese sollen einerseits die Mobilität der Schulter verbessern und andererseits die lokale Muskulatur stärken. Die konsequente Mitarbeit des Patienten ist für den Therapieerfolg von entscheidender Bedeutung.